Leider knapp verloren - Herzlichen Dank!

Leider haben die St.Galler Stimmberechtigen am 15. November 2015 in einer Volksabstimmung die Beschränkung des Pendlerabzugs ganz knapp angenommen. 51.3 % Stimmten Ja zum XI.Nachtrag zum Steuergesetz, 48.7 % Nein. Das überparteiliche Referendumskomitee dankt den 55'410 Nein-Stimmenden. Die Wahlkreise Rheintal, Werdenberg, Sarganserland, See-Gaster und Toggenburg haben die Beschränkung abgelehnt. Leider haben die städtischen Gebiete, insbesondere die Stadt St.Gallen, das Resultat gekehrt. Die zeigt klar auf, dass die ländliche Bevölkerung sich der Steuererhöhung bewusst war und sich dagegen wehrte. 


Wir sagen Nein zur Beschränkung des Pendlerabzugs

Thomas Bösch
Thomas Bösch
Betriebsökonom FH / Geschäftsstellenleiter, Ebnat-Kappel
Im Rahmen des kantonalen Sparpakets sollen verdeckt die Steuern für den Mittelstand, für die arbeitende und steuerzahlende Bevölkerung, erhöht werden. Ich erwarte von unseren Volksvertretern eine ehrlichere Politik. Sparen geht anders. NEIN zur Beschränkung des Pendlerabzugs, NEIN zum XI. Nachtrag zum Steuergesetz.
Hansjörg Bosshard
Transportdisponent, Goldach
Arbeite im Wechselschicht mal am Abend bis Mitternacht und dann Morgen früh 02.30 Arbeitsgeginn
Louise Blanc Gähwiler
Louise Blanc Gähwiler
Rechtsanwältin, Kirchberg SG
Arbeitnehmer und Landregionen nicht benachteiligen: Aus Liebe zum Toggenburg und allgemein zu den Landregionen stimme ich daher am 15. November Nein zur Beschränkung des Pendlerabzugs!
Tek Berhe
Marketer, St. Gallen
Gerechte Steuern ohne Ideologie!
Urs Näf
Informatiker, Wil
Die Beschränkung des Pendlerabzugs betrifft einmal mehr den Mittelstand. Es kann nicht sein, dass stets die Steuern erhöht werden, weil man die Ausgabenseite nicht reduzieren will.
Tamara Benz
Widnau SG
Christian Widmer
Jurist (M.A. HSG), Wattwil
Der Pendlerabzug ist eine Steuererhöhung, die nicht gerechtfertigr ist.
Manuel Raschle
Chemielaborant, Zuzwil
Der Automobilverkehr wird schon mit zu vielen Steinen im Weg an einer freien Fahrt gehindert.
David Umher
David Umher
Sekretär JSVP SG / Sekretär SVP See-Gaster, Weesen SG
Weil die in der Peripherie wohnende, arbeitstätige Bevölkerung nicht wegen langen Arbeitswegen diskriminiert werden darf.
Christian Lippuner
Christian Lippuner
Treuhandunternehmer, Grabserberg
Steuererhöhung und Umerziehungsmassnahme: ich bin dagegen!
Michael Elser
Gossau
Hubertus Walder
Restaurantleiter, Gams
Eduard Ith
Eduard Ith
Rechtsfachmann, Altstätten
Ein wichtiger Grundsatz in der Fiskalabgabe ist die horizontale Steuergerechtigkeit. Sie ist Bestandteil des weiter gefassten Leistungsfähigkeitsprinzips, welches in der Schweizerischen Bundesverfassung BV in Art. 127 Abs. 2 (und allgemeiner auch unter Art. 8 BV: «Rechtsgleichheit») verankert ist.
Markus Straub
Kantonsrat, Rüthi
Berufspendler, welche auf das Auto angewiesen sind, werden massiv benachteiligt.
Jeannette Schlegel
Geschäftsfrau, 9404 Rorschacherberg
Franziska Seidel
dipl.pflegefachfrau, Diepoldsau SG
Andrea Dütschler-Herrmann
Berufsfachschullehrerin, St. Margrethen SG
Dieser Kanton hätte genug Sparmöglichkeiten in der Verwaltung und soll nicht noch mehr die Bürgerinnen/Bürger zur Kasse bitten!

Ich sage auch Nein zur Beschränkung des Pendlerabzugs